Partner im Spotlight: Gemeinde Venlo

Können Sie sich kurz vorstellen?
Ich bin Twan Joosten und ich bin Projektleiter dieses wunderbaren Projekts im Auftrag der Hauptpartner Gemeinde Venlo. Ich arbeite als Projektleiter im Team Projekt- und Prozessmanagement. In dieser Funktion habe ich viel mit Projekten zu tun, die zum Beispiel vom Land, vom Bund oder in diesem Fall von Europa gefördert werden. Projekte mit grenzüberschreitendem Charakter haben eine besondere Dynamik. Wir sind ein Europa, aber in einigen Bereichen müssen wir uns noch mit der Grenze auseinandersetzen. Unsere Aufgabe in diesem Projekt ist es, dies zu überschreiten und diese Grenze so weit wie möglich aufzuheben.

Können Sie uns kurz etwas über die Gemeinde Venlo erzählen?
Mit mehr als 100.000 Einwohnern ist Venlo die größte Gemeinde in Nord-Limburg und nach Maastricht die zweitgrößte Gemeinde der Provinz Limburg in Bezug auf die Einwohnerzahl. Die Gemeinde ist eine Grenzgemeinde und liegt wie ein Band am Ufer der Maas. Europa und mit ihm Venlo verändert sich ständig. Das wirkt sich auch auf unsere Mobilität aus. Mobilität muss für alle mit möglichst geringen Auswirkungen auf die Umwelt verfügbar bleiben. Mit Projekten wie diesem wollen wir zu smarten Lösungen beitragen, die uns für die Zukunft rüsten.

Welche Rolle spielen Sie bei SHAREuregio Unplug&Go?
Die Gemeinde Venlo ist der Hauptpartner des Projekts und ich darf in dieser Funktion die Rolle des Projektleiters übernehmen. Das bedeutet, dass wir als Venlo die Federführung bei der Umsetzung übernehmen und die Partner bei Bedarf bei ihrer Aufgabe unterstützen. Wir kümmern uns um die inhaltliche und finanzielle Abwicklung des Projekts und pflegen den Kontakt zur Euregio Rhein-Maas-Nord.

Was möchten Sie mit SHAREuregio Unplug&Go erreichen?
Die Stadtentwicklung hat Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten der Menschen. Ein ausreichendes und flexibles Angebot, aber auch ein einfacher Zugang zur Mobilität werden immer wichtiger. Der Besitz eines Fahrzeugs wird weniger wichtig, dafür aber Mobilität. Mit unserem Projekt tragen wir zur Entwicklung von Flex-Share-Systemen bei, die die Zugänglichkeit von Shared Mobility so fördern, dass die Landesgrenze keine Rolle mehr spielt.

Warum sollten Unternehmer und Verbraucher das System nutzen?
Das SHAREuregio-System ist einzigartig. Die Kombination von geschäftlicher und privater Nutzung führt zu einer effizienteren Nutzung von Fahrzeugen. Bei der Nutzung des SHAREuregio-Systems scheint die Landesgrenze nicht mehr zu existieren. Zumindest nicht wahrnehmbar. Wir machen Elektro-Shared Mobility zugänglich und damit für alle verfügbar. Sie fahren bewusst in einem SHAREuregio-Fahrzeug. Für Sie und Ihr Umfeld.

Kontakt

SHAREuregio ist ein INTERREG-Projekt und wird teilweise durch finanzielle Unterstützung der EU, der Provinz Limburg und Nordrhein-Westfalen ermöglicht. Weitere Informationen: www.deutschland-nederland.eu